Ist die Blaubeere das gesündeste Obst?

Der Trend heutzutage geht immer mehr in Richtung gesünder ernähren. Das dies nicht immer ganz einfach ist, zeigen schon die vielen verschiedenen Auffassungen und Meinungen von Wissenschaftler, Ernährungsberater, Studien, Blogger oder ähnlichem. Ganz gleich ob Kaloriendefizites ernähren, Diäten oder Ernährungsumstellungen, in einem Punkt sind sich alle einig: Obst zählt zu den gesündesten Nahrungsquellen. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten! Welches Obst ist also gut für den menschlichen Körper und welches nicht? Hier möchten wir kurz auf eine Obstsorte eingehen die zu den gesündesten ihrer Art zählt und uneingeschränkt zu empfehlen ist, die Blaubeere oder auch Heidelbeere genannt.

Warum ist die Blaubeere so gesund für uns? Da die Blaubeere einen besonders niedrigen Zuckeranteil aufweist, sorgt sie dafür, dass unser Blutzuckerspiegel niedrig bleibt und kann daher ganz ohne weiterem als Süßungsmittel in Shakes, Müslis, Joghurts oder ähnlichem, anstelle des herkömmlichen und meist schädlichen Zuckers, verwendet werden. Blaubeeren beinhalten zudem neben vielen Ballaststoffen und Vitamin C auch Anthocyane die unsere Zellen vor oxidativem Stress schützen und Ablagerungen in den Aderwänden verhindern. Das beinhaltete Vitamin K unterstützt die Knochengesundheit des Körpers und fördert die Wundheilung.

100 Gramm dieser kleinen blauen Beeren decken schon acht Prozent des täglichen Ballaststoff-, ca. 30 Prozent des täglichen Vitamin K Bedarfs, und enthalten dabei fast nur unschlagbare 42 Kalorien.

Ein weiterer Vorteil der Blaubeere ist, dass sie nicht saisonabhängig ist. Auch außerhalb ihrer Saison, von Ende Juni bis September, ist sie reichlich in Supermärkten in der Tiefkühlabteilung zu finden. Ganz einfach in der Mikrowelle für ein paar Minuten erwärmen und auftauen lassen und zum Frühstücksmüsli hinzugeben.

Blaubeeren sind außerdem sehr regional und haben ein hohes Aufkommen in Fichten- oder Kieferwäldern. Wer sich Fitnessbewusster ernähren, etwas für seinen Körper tun möchte und das am besten miteinander kombinieren will, kann ganz einfach einen Spaziergang in den nächstgelegenen Wald einlegen und nach Blaubeeren Ausschau halten. Einfach zu Hause mit Wasser etwas abwaschen und die frisch gepflückten Blaubeeren als Snack oder als Zutat genießen. Somit spart man nicht nur Geld, sondern macht gleich auch etwas Bewegung und erkundet unsere wunderschöne Natur.

Zum Abschluss noch ein kleiner Interessanter Fakt: Der Farbstoff der Blaubeere wurde im Alten Gallien zum Färben der Kleider von Sklaven verwendet.

TIPP: Die enthaltene Gelbsäure der Blaubeere hilft zudem bei Durchfall.

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